1.11.2017 - 31.12.2017

Sascha May / szerk

Illustrator, Designer und Geschichtenschreiber aus Mannheim

"Als freier Illustrator, gestalte ich Cover und Kinderbücher, entwerfe Info-Illustrationen, zeichne auf Events und animiere Musikvideos. Doch am meisten Freude macht mir das Arbeiten an eigenen Projekten und freien Illustrationen, bei denen skurrile Geschichten und Charaktere im Mittelpunkt stehen. Ich schätze das Medium der Illustration, weil sie eine unendliche Vielzahl an Stilen und Herangehensweisen bietet, einen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt und somit dazu beiträgt den eigenen Horizont immer wieder aufs Neue zu erweitern."
www.szerk.de


Dirk Lakomy

Fotograf, Schreiberling und Musiker.
Lebt seit seinem 3. Lebensjahr in Karlsruhe.

"Kreatives Arbeiten ist für mich essentiell. Nur so kann ich meinen Dämonen gegenübertreten, sie erkennen, verstehen und beschwichtigen. Mit etwa 17 Jahren entdeckte ich meine große Liebe zur Fotografie. Seitdem experementiere ich mit den verschiedensten Techniken (Collage, Enkaustik, etc.) um meinen Bildern zusätzliche Surrealität zu vermitteln. Inhaltlich behandle ich hauptsächlich Themen wie Vergänglichkeit, Einsamkeit und Erotik."

 

Sascha May Bild 1 (Bear) Sascha May Bild 2 (Haunted by love) Dirk Lakomy Bild 3 Dirk Lakomy Bild 4

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1.9.2017 - 31.10.2017

Gisela Bardick
Zauber der Schöpfung

Die Künstlerin:
"Wenn ich male, blende ich alles aus. In diesen acht Stunden, die ich für ein Gemälde meist brauche, wird nicht gegessen oder geraucht … es gibt nur das Bild und mich.
Daraus kann man eine tiefe Befriedigung ziehen, wenn es dann vollendet ist.
Faszinierend ist auch der Prozess … das Verweilen, bis die Freude eintritt, dass es fertig ist."

"Ich male, wenn ich mich schlecht fühle, mal wieder nicht schlafen kann oder in ähnlichen Situationen. In diesen Momenten, meist abends, kommen mir Ideen in den Kopf, wie die meiner 3d Bilder: dass ich nicht nur Farben, sondern auch Material benutzen möchte, und das setze ich dann zum nächstmöglichen Zeitpunkt um. Es beruhigt und am Ende ist man stolz auf sein selbst Erschaffenes."

Damit drückt sie sich aus.

"Ich male seit 15 Jahren, seit ich selbst eine Patientin der Psychiatrie war und die Ergotherapie für mich entdeckte. Außerdem passte ich – schon etwas früher – gerne im Kunstunterricht auf. Damals malte ich Menschen mit Bleistift und Papier, aber speziell Tiere haben es mir angetan."

In ihren Werken geht es um lebendige Natur, um Afrika und natürlich um Tiere.
"Mein Traum ist es, dort einmal Urlaub zu machen."

Früher las sie viel, dachte auch daran, ein Buch zu schreiben.
Stattdessen begab sie sich auf einen anderen Weg, Heute malt sie (bis auf zwei Einzelwerke) Bilder in Aquarell, mit Strukturpaste und manchmal verbaut sie auch Gegenstände.

"Tiererhalt und sich für seine Umwelt zu interessieren ist wichtig für ein befriedigendes Leben", sagt sie. Der Glaube an Gott half ihr über schwierige Zeiten hinweg.

"Ich gehe nicht in die Kirche, aber mein Gott ist präsent."
An einem Wendepunkt in ihrem Leben fragte sie Gott einmal:

"Lieber Gott, muss ich so leben?"
"Nein, ich werde alles anders machen als bisher."
Sie sagt: "Es gibt immer einen vernünftigen Weg zu gehen, es ist so viel möglich, wenn man es sich ganz fest vornimmt und dahinter steht. Jetzt, da meine Kinder erwachsen sind, kämpfe ich um mich."

Gisela Bardick war bisher immer für einen Tipp für ein erfülltes Leben gut.
"Lebe dein Leben mit Freude und Hilfsbereitschaft, dadurch entstehen Glück und Kraft."

Ein kleiner Blick in die Zukunft:

Gisela Bardick, die gefühlvolle optimistische Künstlerin, hat sich vorgenommen, noch einige Werke zu gestalten.
"Ich denke, ich werde jetzt mit der Ölmalerei weitermachen."

Sie wird für uns in Zukunft sicher noch weitere Überraschungen zum Thema Kulturen und Gefühle erschaffen.

"In der Hoffnung, dass die Gäste meiner Ausstellung genauso viel Freude, z.B. an meinen besonderen Lieblingen (den Bildern über Afrika) empfinden wie ich, habe ich diese Werke zusammengestellt und wünsche einen schönen Aufenthalt,"

Gisela Bardick Bild 1 Gisela Bardick Bild 2 Gisela Bardick Bild 3 Gisela Bardick Bild 4

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1.5.2017 - 30.6.2017

Simone Knauth
(Bilder 1 und 2)

Bei dieser Ausstellung handelt es sich vor allem um einige Zeichnungen, die ich in den letzten 15 Jahren gemacht habe. Ich habe bereits vor drei Jahren (Mai/Juni 2014) ausgestellt. Da waren es aber Acrylbilder auf Leinwand. Diesmal habe ich mich vor allem auf Bleistift und Kohle konzentriert. Aber auch mit etwas Farbe habe ich gearbeitet.
Bei den Zeichnungen handelt es sich teilweise um Gefühle, die zum Ausdruck gebracht werden (Achterbahnfahrt, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Ruhe) aber auch einfach mal um eine Landschaft (Ägypten), ein Buddha oder eine Science-Fiction-Figur (Darth Vader), die mich beeindruckt oder mir einfach nur gefallen hat. Mit den passenden Hintergründen habe ich versucht, die verschiedenen Stimmungen aufzufangen. Ich hoffe, dass die kleine Auswahl an meinen Bildern gefällt!
Simone Knauth

Roland Auerswald
(Bilder 3 und 4)

Ich habe mir durch das Fotografieren durch mehrere Ausstellungen schon einen Namen gemacht (unter anderem mit einer Ausstellung im Klinik Café 2016).
Seit 2016 male ich auch wieder verstärkt Bilder. In diesem Jahr 2017 habe ich wieder Fotos und Bilder.
Mit dem Malen verarbeite ich aktuelle Themen (Technik und Fahrzeuge). Ich hatte schon in der Schule Talent.
Roland Auerswald

Simone Knauth Bild 1 Simone Knauth Bild 2 Roland Auerswald Bild 3 Roland Auerswald Bild 4

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1.7.2017 - 31.8.2017

Renate Fink

Ich, Renate Fink, und meine Zwillingsschwester Brigitte König sind 1961 in Karlsruhe geboren und aufgewachsen. Uns beide verbindet die Liebe zur Natur. Viele Urlaube am Meer haben uns zu diesen Motiven und Farben inspiriert. Ganz besonders hat mich meine Reise nach Kenia zu den Afrika-Motiven angeregt. Sie erzeugen in mir Erinnerung und Sehnsucht. Die Farben blau, gelb und orange sind unsere Lieblingsfarben. Sie stehen für SONNE - STRAND und MEER.
Renate Fink

Renate Fink Bild 1 Renate Fink Bild 2 Renate Fink Bild 3 Renate Fink Bild 4

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9.3.2017 - 17.4.2017

Zwischen Schloß und Irrenhaus
Kabinettausstellung: "Die Aufzeichnungen Hermann Paternas entschlüsselt von einer studentischen Arbeitsgruppe".

Eine Arbeitsgruppe von Studierenden der Universität Heidelberg hat die Tagebücher des Schneidergesellen Hermann Paterna (1870-1913) entschlüsselt und kommentiert. Diese Notizen eines psychisch Kranken sind im Archiv der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg aufbewahrt. Zum ersten Mal werden sie in Karlsruhe ausgestellt, zusammen mit weiteren Dokumenten zum Leben Paternas. Sie zeigen eindrucksvoll Fragmente der Lebensgeschichte eines psychisch kranken Menschen, der als einfacher Handwerker durch ganz Deutschland zog. Er notierte seine Arbeitsorte, die Erfahrungen, die er dort machte, aber auch Lieder und Schnittmuster für seine Arbeit.

Die Tagebücher geben Einblick in die Lebensgeschichte und das Denken eines psychisch kranken Menschen. Das Tagebuch spiegelt seine Wünsche und Phantasien, seine Krankheit und sein Scheitern. Genauso erhält man einen Einblick in die Situation der Psychiatrie um 1900.

Paterna Bild 1 Paterna Bild 2 Paterna Bild 3 Paterna Bild 4

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Mut tut gut

Caritas Karlsruhe e.V.